Treibstoffmangel

 

Allen Lesern wünsche ich herzlich Frohes neues Jahr!

Die BOJ hat ihren Leitzins von 0,5 % auf 0,75 % angehoben. Der Zinssatz liegt seit Januar 2025 bei 0,5 %. 0,75 % ist der höchste Zinssatz in Japan seit 1995. BOJ-Gouverneur Ueda deutet an, dass weitere Zinserhöhungen bevorstehen könnten. Die Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen (JGB) ist auf über 2 % gestiegen.

Die langsam dadurch stockende Alimentation des Treibstoffes für die Börsen zeigt erste Wirkung und zwar dort, wo es wehtut, bei Staatsanleihen:

 

Video – „Diesmal ist alles anders“

 

Warum dieser Satz beim Silber nicht psychologisch, sondern strukturell gemeint ist

Der Satz „diesmal ist alles anders“ gilt an den Finanzmärkten zu Recht als Warnsignal. Zu oft wurde er benutzt, um Übertreibungen, Blasen und emotionale Fehlentscheidungen zu rechtfertigen. Der Mensch reagiert psychologisch erstaunlich konstant – Euphorie, Angst und Verdrängung folgen seit Jahrhunderten denselben Mustern.

Wenn es nur um Psychologie ginge, wäre der Satz auch heute falsch.

Doch die Geschichte zeigt:
Es gibt Momente, in denen wirklich alles anders wird.
Nicht wegen Stimmung, sondern wegen Struktur.

Wenn „alles anders“ historisch korrekt war

Der Buchdruck von Gutenberg war so ein Moment.
Nach ihm war Wissen nicht mehr exklusiv, sondern reproduzierbar. Gesellschaft, Macht und Bildung ordneten sich neu.

Der Verbrennungsmotor von Otto war so ein Moment.
Nach ihm veränderten sich Mobilität, Arbeitsteilung, Städte und Wirtschaft fundamental.

Elektrizität – mit Edison und Tesla – war so ein Moment.
Nach ihr war Energie nicht mehr lokal und begrenzt, sondern skalierbar.

Das Internet war so ein Moment.
Nach ihm änderten sich Kommunikation, Handel, Machtstrukturen und Geschwindigkeit.

In all diesen Fällen galt:
Vorherige Modelle erklärten die Zukunft nicht mehr zuverlässig, weil sich die Rahmenbedingungen selbst verändert hatten.

  • Psychologie vs. Struktur
  • Warum Silber heute nicht mehr mit früher vergleichbar ist
  • Das strukturelle Defizit
  • Warum frühere Vergleiche nicht mehr tragen
  • Ein Abschluss – und ein Übergang

 

Silber – der Machtpoker | Deep Dive

 

Warum im Kampf um Silber nicht Bedarf, sondern Durchsetzungskraft entscheidet

Wenn Silber knapp wird, entscheiden nicht Marktmechanismen, sondern Machtstrukturen.
Dieser Deep Dive zeigt, wie KI-Infrastruktur, Militär und staatliche Systeme klassische Industrien verdrängen – leise, indirekt und systemisch.

 

Deep Dive I - Big Tech vs. Militär

Wenn private Infrastruktur staatliche Macht überholt

 

FROHES? NEUES JAHR

 
Den Märkten gehen die ¥ aus ... 
 

Allen Lesern wünsche ich herzliches Frohes neues Jahr!

Die BOJ hat ihren Leitzins von 0,5 % auf 0,75 % angehoben. Der Zinssatz liegt seit Januar 2025 bei 0,5 %. 0,75 % ist der höchste Zinssatz in Japan seit 1995.

BOJ-Gouverneur Ueda deutet an, dass weitere Zinserhöhungen bevorstehen könnten. Die Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen (JGB) ist auf über 2 % gestiegen. Nach Jahren der Deflation hat sich die Inflation in Japan nun bei rund 3 % eingependelt. Die Deflation hielt die Zinsen lange Zeit nahe null.

Die Zinssätze in Japan sind für Carry-Trades von Bedeutung. In den letzten Jahren haben Fonds in Japan Kredite aufgenommen und in den US-amerikanischen KI-Handel investiert. Diese Fonds sind hoch verschuldet.

Präsident Trump erhöht den Druck auf Venezuela durch die Beschlagnahmung weiterer Öltanker.

 

Silber – Der Macht-Frame

 

Wie KI-Rechenzentren Militär, Medizin und Industrie im Wettbewerb um Silber verdrängen

Vorbemerkung: Warum dieser Artikel anders aufgebaut ist:

Dieser Artikel folgt keiner Branchenlogik, sondern einer Machtlogik.

Er fragt nicht:

  • „Wer braucht wie viel Silber?“

Sondern:

  • Wer setzt sich durch, wenn Silber knapp wird?
  • Welche Akteure können Priorität erzwingen – und welche nicht?

Dafür werden die Akteure nicht vermischt, sondern bewusst getrennt betrachtet – unter einem gemeinsamen Rahmen.

 

Der gemeinsame Rahmen: Silber als Engpassstoff in einem Verdrängungswettbewerb

Silber ist in diesem Kontext:

  • kein Luxusgut
  • kein Investmentnarrativ
  • kein klassischer Industriewerkstoff

Sondern ein kritischer Engpassstoff, eingebettet in größere Systeme:

  • Energie
  • Rechenleistung
  • Sicherheit
  • Gesundheit
  • Infrastruktur

Wenn Engpässe entstehen, entscheidet nicht Effizienz, sondern Durchsetzungsmacht.

Die Zehn Gebote – reduziert auf ihren Kern

 

Gedanken zum zweiten Weihnachtsfeiertag

Der zweite Weihnachtsfeiertag ist ein stiller Tag.
Kein Lärm, kein Aktionismus, kein Marktgeschrei.
Ein Tag, an dem man einen Schritt zurücktritt und fragt: Was trägt eigentlich?

  • Nicht religiös.
  • Nicht folkloristisch.
  • Sondern grundlegend.

Die Zehn Gebote werden oft missverstanden.
Viele kennen sie dem Namen nach. Kaum jemand denkt sie zu Ende.

 

Dabei sind sie kein kirchliches Regelwerk, sondern ein zivilisatorisches Minimalprogramm.
Eine Art Betriebssystem für menschliches Zusammenleben.

 

Frohe Weihnachten

 

...

 

 

 

 

Silber: Der Verdrängungswettbewerb

 

Wie KI-Rechenzentren Militär, Medizin und Industrie im Kampf um Silber überholen

 

Der Silbermarkt hat aufgehört, ein Markt zu sein.

Was sich derzeit abzeichnet, ist kein normales Zusammenspiel von Angebot, Nachfrage und Preis, sondern ein Verdrängungswettbewerb zwischen Akteuren, die nicht mehr nach denselben Regeln spielen. Silber ist dabei nicht das Ziel, sondern der Engpassstoff innerhalb größerer Macht- und Versorgungssysteme.

Der entscheidende Wandel:

Es konkurrieren nicht länger Industrien um Rohstoffe,
sondern Machtblöcke mit fundamental unterschiedlicher Durchsetzungskraft.

 

Silber: Der unsichtbare Superabnehmer

 

Warum der Silbermarkt gerade von einem Akteur übernommen wird, den niemand auf dem Radar hatte

 

Der Silbermarkt wird derzeit falsch gelesen.

Der globale Silbermarkt war jahrzehntelang klar strukturiert. Schmuckindustrie, Elektronik, Solar, Medizin, Investment – bekannte Abnehmer mit bekannter Preissensibilität. Doch seit Ende 2025 taucht ein Akteur auf, der nicht als klassischer Silberkäufer erscheint, aber faktisch eine neue Nachfrageklasse bildet: die Energieversorgung für KI-Rechenleistung.

 

Dieser Artikel behauptet nicht, dass Tech-Konzerne direkt Silber kaufen oder den Markt „leer saugen“.
Er zeigt jedoch, warum ein neuer, extrem kapitalstarker und preisunsensibler Abnehmer indirekt auf den Silbermarkt wirkt – und warum diese Wirkung strukturell anders ist als alles, was der Markt bisher kannte.

Während sich Investoren, Analysten und Medien an Fördermengen, staatlichen Eingriffen und geopolitischen Angebotsrisiken abarbeiten, entsteht im Hintergrund eine neue Macht auf der Nachfrageseite – leise, indirekt, aber strukturell überwältigend.

 

FROHE WEIHNACHTEN

 

BOJ-Gouverneur Ueda deutet an ...

Allen Lesern wünsche ich herzlich Frohe Weihnachten!

 

Nach dem Freitag der abgelaufenen Woche wird das Handelsvolumen drastisch sinken.

Es ist zu erwarten, dass sogenannte Spekulations-Gurus die geringere Liquidität nutzen werden, um ihre Anhänger zu aggressiven Käufen von Technologieaktien zu bewegen. Sie werden voraussichtlich alles daransetzen, den NASDAQ 100 auf ein neues Hoch zu treiben.

Spekulations-Gurus haben bereits sehr optimistische Prognosen für 2026. Vorsichtige Anleger sollten sich bewusst sein, dass Spekulations-Gurus wie eine Einbahnstraße agieren – sie sind permanent optimistisch.

Technologieaktien könnten durch die Leitzinserhöhung der Bank of Japan (BOJ) negativ beeinflusst werden. Die Auswirkungen treten jedoch oft erst mit erheblicher Verzögerung ein.

 

Silber: Mexiko, China – und der doppelte Flaschenhals

 

Warum der Silbersqueeze Ende 2025 strukturell dichter wird, als viele glauben.

Dezember 2025

 

Die Diskussion um einen möglichen Silbersqueeze hat sich seit Ende November deutlich verschärft. Im Fokus steht dabei häufig Mexiko als größter Silberproduzent der Welt. Im Raum stehen zugespitzte Aussagen wie „Mexiko exportiert kein Silber mehr“.

Dieser Text behauptet keinen formellen Exportstopp – weder durch Mexiko noch durch China.
Er analysiert stattdessen belastbare strukturelle Indizien, die darauf hindeuten, dass sich die reale Verfügbarkeit von Silber entlang der gesamten Wertschöpfungskette deutlich verengt haben könnte – auch ohne juristische Exportverbote.

 

Der Internationale Gerichtshof gab Russland Recht

 

Und entschied, die Gegenklagen der Russischen Föderation gegen die Ukraine gemäß der Völkermordkonvention von 1948 zuzulassen.

Sämtliche Einwände Kiews gegen die angebliche Unzulässigkeit der russischen Klage wurden vollständig zurückgewiesen, und die Klage der Russischen Föderation wurde vom Gerichtshof in vollem Umfang zur Prüfung angenommen.

 

Die Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag vom 5. Dezember war die logische Konsequenz der bisher erfolglosen Bemühungen der Ukraine, Russland für den Anfang der militärischen Sonderoperation zur Rechenschaft zu ziehen. Dieses Verfahren wurde im Februar 2022 vom Kiewer Regime und seinen westlichen Unterstützern eingeleitet. Damals reichte Kiew mit Unterstützung von 33 westlichen Staaten beim Internationalen Gerichtshof eine Klage wegen Russlands Verstoßes gegen die Völkermordkonvention von 1948 ein.

 

Datensalat ohne Richtung

 

Die Renditen in Japan stiegen erneut ...

Großinvestoren sind zunehmend besorgt über die exzessive Kreditaufnahme zum Bau von KI-Rechenzentren. Um sich abzusichern, sichern sie sich verstärkt mit Kreditderivaten gegen Risiken ab. Gleichzeitig ziehen sie sich beim Kauf von KI-Aktien zurück. Privatanleger hingegen nehmen davon keine Kenntnis und kaufen KI-Aktien sehr aggressiv.

Die Saisonalität bleibt positiv und ein wichtiger Treiber.
Das Sentiment ist sehr positiv und nähert sich einem extrem positiven Niveau.
Performance chasende Vermögensverwalter, die bisher hinterherhinkten, versuchen nun verstärkt, die aussichtsreichsten Aktien am Markt zu ergattern.

 

GELD IN ZWEI WELTEN

 

Gold, Bitcoin und die Entscheidung der Menschheit

Ein Essay über Globalen Reset, Evolution und die monetäre Architektur der Zukunft

In der Nacht vom 4. auf den 5. Dezember 2024 überschritt Bitcoin erstmals die Marke von 100.000 US-Dollar. Damit endete der Investitionshorizont der frühen „Ur-Wale“ – jener Akteure, die den Markt seit den Anfangsjahren dominierten.

 

Erst durch diese historische Preiszone wurde eine globale Distribution von Bitcoin möglich. Und erst auf dieser Basis kann Bitcoin künftig jene Rolle übernehmen, die es potenziell übernehmen kann – abhängig davon, welchen Weg die Menschheit wählt.

 

Thanksgiving Pause

 

...und Tech News

Die US-Notenbank (Fed) ist hinsichtlich einer möglichen Zinssenkung im Dezember gespalten.

Diverse Reden diverser FED Gouverneure sind mittlerweile zu offensichtlich wirkungsbedacht uneinig.

Danach wurden die Bonds gerettet,

 

indem sich jetzt doch wieder ein FED Gouverneur mehr für eine Zinssenkung im September aussprach.
Anschließend war de facto wegen Thanksgiving tote Hose.

Den Kursen gefiel es: